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Kaffeesorten
Es gibt nur 2 für den Genuss: Robusta & Arabica.
Robusta wächst auf grösseren Stauden als Arabica, er ist anspruchslos was die klimatischen
Bedingungen angeht (d.h. er wächst auch im niederen Flachland der Tropen), er ist ertragreich und wird selbst von
Schädlingen eher verschmäht. Er macht deshalb einen Grossteil (über ein Drittel) der Weltproduktion aus, ist aber
qualitativ dem Arabica deutlich unterlegen. Der Geschmack von Robusta ist eher streng und wenig differenziert.
Er wird deshalb in der Regel mit Arabicabohnen verschnitten, damit der Geschmack zum akzeptablen Kompromiss wird.
Arabica wächst optimal nur im Hochland tropischer Breiten, wobei die meisten Anbaugebiete in 600-1200 m Höhe liegen. Der Kaffee lässt sich an den Berghängen nur mit deutlich grösserem Aufwand anpflanzen und ernten, als dies bei Flachlandplantagen der Fall wäre. Arabica enthält deutlich weniger Koffein als Robusta. Besonders wertvoll sind echte Hochland-Arabicas, die in Höhen zwischen 1400 und 1800 m angebaut werden. Aufgrund ihrer speziellen Wachstumsbedingungen entwickeln sie eine feine Säure und einen hervorragenden Geschmack. Ein guter organischer Hochland-Arabica kann ab Plantage gut und gerne das 10-fache einer Robuta-Massenqualität kosten, und das macht ihn natürlich in reiner Form für den Massenkonsum ungeeignet - die finanzielle Schmerzgrenze wird da beim Endverbraucher schnell erreicht. Ausserdem ist er nur in so geringen Mengen verfügbar, dass eine Massenvermarktung durch grosse Kaffeeanbieter überhaupt nicht möglich ist. Er ist deshalb in reiner Form und in organischer Spitzenqualität auch so gut wie gar nicht im Einzelhandel zu bekommen. Auch wird der grösste Teil der Arabica-Welternte für den Verschnitt mit Robusta verwendet. Nun sind Kaffeart und Herkunft nicht die einzigen Qualitätsmerkmale - was man man am Besten in den Plantagen bei der Ernte und der anschliessenden Verarbeitung sieht. Wenn riesige Kaffeemengen zu niedrigsten Weltmarktpreisen produziert werden müssen, dann kann das nur auf Kosten der Qualität erfolgen. Da wird auf Kunstdünger zurückgegriffen, um den Ertrag zu steigern, da wird zugunsten der Produktivität auf eine regelmaessige Ernte der jeweils optimal reifen Kaffeekirschen verzichtet, stattdessen werden überreife Früchte zusammen mit unreifen in einem Durchgang gepflückt und verarbeitet. Das Resultat ist "im Durchschnitt völlig OK": wie ein aussen verbranntes und innen rohes Steak... Unser Kaffee wird auf 1500-1700 m Höhe organisch angebaut, ohne Kunstdünger und ohne Pestizide. Die Kaffeekirschen werden in häufigen Durchgängen bei jeweils optimalem Reifegrad geerntet und anschliessend sorgfältig verarbeitet und gewaschen. Sie werden dem Kaffeebauern zu einem fairen, dem Aufwand entsprechenden Preis abgekauft. Die Bauern sollen ein Gefühl dafür bekommen, dass sich gute Qualität auszahlt - und mit Freude die bestmögliche Qualität produzieren. Selbst auf dem Elefantenberg im Norden Thailands ist unser organischer Spitzenkaffee noch längst nicht die Regel: er macht monmentan nur ca. 17% des dort angebauten Kaffees aus. Die auf dem Elephant Mountain gegebene fruchtbare Erde vulkanischen Ursprungs bietet eine optimale Grundlage für den Anbau von hochwertigem Arabica.
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